Torreiche Saisoneröffnung der Oberliga Frauen Schleswig-Holstein

Foto: FSC Kaltenkirchen Marketing

Erstmalig in der Frauen-Oberliga wurde der erste Spieltag zentral an einem Tag auf der Sportanlage des FSC Kaltenkirchen ausgetragen. Am 26.08.2018 eröffneten Sönke Anders, Vizepräsident Kreisbelange des SHFV, Hans-Jürgen Scheiwe, Bürgervorsteher der Stadt Kaltenkirchen, sowie Klaus-Peter Rapp, 2. Vorsitzender des FSC Kaltenkirchen und Jörg Konsorr als Hauptorganisator die neu gestaltete Saisoneröffnung der Frauen. Die Entscheidung, dieses Konzept zu erproben, wurde gemeinsam mit den Vereinen der Frauen-Oberliga getroffen und bewies sich als Erfolg. Der FSC Kaltenkirchen steckte viel Herzblut in die Ausrichtung und bewies sich gegenüber den Mannschaften als toller Gastgeber.

SV Henstedt-Ulzburg II gegen TuRa Meldorf

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Die sechs Partien des ersten Spieltags, von denen die erste um 12 Uhr nach der offiziellen Saisoneröffnung angepfiffen wurde, hatten es in sich, denn insgesamt fielen 40 Tore. In der ersten Begegnung standen sich die beiden ehemaligen Regionalliga-Vertretungen von Henstedt-Ulzburg II und TuRa Meldorf gegenüber. Die neuformierte Mannschaft des SV Henstedt-Ulzburg ll um Trainer Oliver Nowak musste sich erst einmal finden, um Paroli bieten zu können. TuRa Meldorf ging in der 22. Minute durch ein Foulelfmeter in Führung und konnte auch direkt nach der Halbzeit auf 2:0 erhöhen, ehe Henstedt-Ulzburg kurz darauf den Anschlusstreffer erzielte. In der Schlussphase drückten die Ulzburgerinnen auf den Ausgleich, welcher jedoch nicht gelang.

TSV Vineta Audorf gegen TSV Siems

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Danach traf um 13 Uhr auf dem zweiten Platz der frisch gebackene Aufsteiger TSV Vineta Audorf auf den TSV Siems. Hier hatte Vineta Audorf das Nachsehen und konnte die Niederlage nicht abwenden. Wie bereits im Landespokal beherrschte der TSV Siems das Geschehen und ging bereits in der 10. Minute durch Joerle Louise Schmahl in Führung, ehe Tara Brozi vor der Halbzeit auf 2:0 erhöhte. Dem TSV Vineta Audorf boten sich Möglichkeiten, um den Ehrentreffer zu erzielen, bevor der TSV Siems auf 4:0 und letztendlich auf das Endergebnis von 5:0 erhöhen konnte.

FSG Ratekau-Sereetz gegen SV Frisia 03 Risum-Lindholm

In den beiden Spielen um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr trafen zum einen Vorjahresmeister FSG Ratekau-Sereetz und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm aufeinander und zum anderen im ersten Kieler Derby an diesem Tag der Kieler MTV auf die SSG Rot-Schwarz Kiel. Beide Begegnungen sorgten für viele Torszenen und viele Torjubel. Überraschenderweise begann die Partie zwischen Ratekau-Sereetz und Risum-Lindholm sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften konnten in der Offensive sofort für Furore sorgen und schossen die ersten Tore, ehe Ratekau-Sereetz deutlich mit 4:1 in Führung ging. Der SV Frisia steckte jedoch nie auf und konnte in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich auf 3:5 verkürzen. Letztendlich setzte sich die FSG Ratekau-Sereetz aber durch und konnte mit einem 7:5 den ersten Saisonsieg einfahren.

Kieler MTV gegen SSG Rot-Schwarz Kiel

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Das erste Kieler Derby zwischen der Kieler MTV und die SSG Rot-Schwarz Kiel sorgte im Vorfeld für Spannung, erwies sich jedoch als torreichstes und einseitigstes Spiel am gesamten Tag. Der Kieler MTV wirkte frisch und konnte direkt das Zepter in Hand nehmen. Caroline Weschke vom KMTV eröffnete mit dem ersten Tor in der 37. Minute das Torfestival, ehe ihre Mitspielerinnen bis zur Halbzeit auf 4:0 erhöhten. Nach der Halbzeit boten die Rot-Schwarzen nicht mehr viel Gegenwind und ließen weitere neun Gegentore zu, die überwiegend von Nicole Kohnen erzielt wurden. Für die SSG war dies ein Rabenschwarzer Tag. Der Kieler MTV freute sich hingegen über die ersten drei Punkte sowie über einen souveränen Auftritt.

SSC Hagen Ahrensburg gegen VFB Schuby

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Der letzte Block um 17 Uhr und 18 Uhr bestand aus den Begegnungen SSC Hagen-Ahrensburg gegen VfB Schuby und TSV Klausdorf gegen Holstein Kiel II. Der SSC konnte vor allem in der ersten Halbzeit (2:0) überzeugen und sicherte sich dadurch auch den Sieg gegen den VfB Schuby, der in der 70. Minute noch den Anschlusstreffer erzielte und nochmals für Spannung sorgte.

TSV Klausdorf gegen Holstein Kiel Women II

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Im letzten Spiel des Tages und zweiten Landeshauptstadtduell trafen somit der Vizemeister und die Regionalligareserve der Holstein Woman aufeinander. Der Vizemeister um Kapitänin Annika Liedtketat sich lange schwer und führte zur Halbzeit knapp mit 1:0. Nach der Halbzeit fruchtete die Ansprache des Trainers offensichtlich und der TSV Klausdorf übernahm mehr Spielanteile und kam somit zur weiteren Torchancen, die dankend durch Nina Micki Rose, Julia Sinje und Julia Weigel angenommen wurden. Die Regionalligareserve der Holstein Woman steckte jedoch nie auf und wird sicherlich keine schlechte Rolle in der Oberliga spielen.

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Nach einem langen und torreichen Spieltag heißt es nun für den Schleswig-Holsteinischen Fußballverband die Veranstaltung auszuwerten und einen weiteren Meilenstein im Frauen- und Mädchenfußball zu setzen. Ganz besonders möchte sich der SHFV beim hervorragenden Ausrichter FSC Kaltenkirchen bedanken. Ohne dessen tatkräftige und großartige Unterstützung wäre diese Premiere nicht so positiv verlaufen.

 

Weitere Bilder:

Vizepräsidentin Mammitzsch im Interview
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